HIER GEHTS ZUM SCHNUPPERGESPRÄCH

„DU BIST JA INTERNETSÜCHTIG!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Hat mich doch mein liebster Josef vor ein paar Wochen in eine Therme zum Ausspannen und Saunieren eingeladen. Ich voller Freude wartete mit gepackten Koffern in Erwartung seines jedes Mal, wenn wir wegfahren, selben Spruchs: „Was hast denn du alles eingepackt? Sind da Steine drin?!“ und versuchte mir bewusst zu machen, dass ich mich diesmal nicht provozieren lassen würde!

Klingelte es an der Haustüre, mein lieber Josef kam und nahm alle drei (!!!) Koffer ohne Kommentar einfach mit, lud sie in den Kofferraum und zauberte dann wie aus dem Nichts eine Zeitschrift hervor, die er mir, wieder völlig kommentarlos, in die Hände drückte:
„SIND SIE INTERNETSÜCHTIG? FACEBOOK UND CO HABEN NÄMLICH NICHT NUR EINEN URLAUB RUINIERT!“ Weiterlesen

„ES WAR JA NUR EIN WITZ!“

WIE SIE DAS GANZE SIEHT:

Kam mein liebster Josef am Freitagabend zu mir in Wien nachhause und stöhnte, wie anstrengend alles gewesen war, und wie verflixt alles gelaufen sei, und dass sie mit dem Einbau der Küche noch nicht einmal richtig anfangen hätten können… Fing ich an zu lachen und meinte:

„Ach Gott mein Schatz! Dass du auch nie lernst, dir die Zeit realistisch zu berechnen!“

Ja mehr habe ich nicht sagen brauchen, um einen finsteren Ausdruck auf meines Josefs Gesicht orten zu müssen, was mich ad hock dazu bewog, gleich nochmal nach zu legen:

„Jetzt komm, du wirst doch endlich auch einmal ein bisschen über dich selber lachen können! Oder?“

Er lachte zwar nicht, aber es war alles wieder gut.
Dachte ich. Weiterlesen

„ABER SCHATZ, ICH SCHNARCHE DOCH NICHT!“

WIE SIE DAS GANZE SIEHT:

„Schläfst du heute bei mir?“ – Wie hatte ich mich anfangs unserer Beziehung mit meinem liebsten Josef immer gefreut, wenn er diese Frage mit einem „Ja gerneeee!“ beantwortet hatte!

Fünf 5 Monate später, war mir klar geworden, wenn ich ein wichtiges geschäftliches Meeting, einen Auftritt oder Coachings am nächsten Tag hatte, war das eine Unmöglichkeit. Nämlich insofern, als dass ich „möglicherweise“ nicht ausgeschlafen sein würde. Und zwar nicht aufgrund des häufigen Übereinander-Herfallens in sexueller Hinsicht, nein, darum, weil mein liebster Josef schnarchte. Und nicht nur einfach so nebenbei schnarchte. Nein, er schnarchte in verschiedenen Tonlagen, Lautstärken und Geräuschvariationen, die mich an den Rand der unerträglichen Lärmbelästigungsgrenze brachten!

„Aber Schatz, ich schnarche doch nicht!“ Weiterlesen

„SONNTAGSSPAZIERGÄNGE…“
WIE SIE DAS GANZE SIEHT: Wie habe ich diese Sonntagsspaziergänge als Jugendliche nur gehasst! Nicht nur, dass es am Vormittag schon hieß: „Auf auf zur Sonntagsmesse!“ Nein am Nachmittag wusste man schon so sicher wie das „Amen“ nach dem „Vater Unser“, am Nachmittag kam das: „So und heute machen wir einen schönen Sonntags-Spaziergang!“

Wir, das war dann der alte Volksschuldirektor mit seiner Frau, beide so langweilig wie, aus damailger Sicht „alt“, ohne ihre 5 Kinder (Wie die 5 Kinder es hinbekamen, Sonntag für Sonntag nicht dabei sein zu müssen, ist mir heute noch ein Rätsel?), meine Eltern, damals aus der Sicht der Jugend, nicht minder „alt“ und meine drei Geschwister, die mich zuhause schon langweilten. Und dann stapfte man jeden Sonntag die selbe Runde ab. Alles in allem laaaangweilig zum Quadrat hoch 7. Für die jüngeren Semster sei hier noch erwähnt, alles natürlich ohne Handys, Skype und Facebook!

Umso erstaunlicher fühlt es sich jetzt mit über 50 an, dass ich mich inzwischen Sonntag für Sonntag folgende Worte laut aussprechen höre: „Komm lasst uns einen Sonntags-Spaziergang machen!“
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„ZEIT ZU ZWEIT“ IN DER SAUNA, ODER DAS WAS „SIE“ DARUNTER VERSTEHT

WIE SIE DAS GANZE SIEHT:

Wir waren auf der Suche nach einer Sonntagsbeschäftigung. Und da es mir in erster Linie nur darum ging, dass wir „Zeit zu zweit“ verbrachten, stimmte ich Josefs Sauna-Vorschlag zu.

Zehn Uhr morgens, gleich nach dem Öffnen der Tore, standen wir in der Therme Oberlaa. Und nicht nur wir. 100 andere Menschen standen auch schon da! Mit Pubertierenden zuhause konnte man sich ja gar nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit gegeben hatte, wo die Kinder freiwillig vor 12 Uhr morgens aus ihren Zimmern gekrochen kamen…

Als wir endlich drinnen waren, steuerte ich als erstes auf die Warmwasserbecken zu. „Wo willst du hin?“ – „Ins Wasser?“ – „Dann geht sich aber das Saunieren nicht mehr richtig aus!“ –„Wie?“ – „Die 3 Saunagänge mit den Ruhezeiten…“ – „Aha…?“ Weiterlesen

„GEMEINSAMER“ KINOBESUCH, ODER DAS WAS „ER“ DARUNTER VERSTEHT…

SO HAT SIE ES ERLEBT :

„The Wolf of Wallstreet“ mit Leonardo di Caprio musste es werden. Weil mein Sohn darauf bestand. „Ansonsten würde er nicht mitkommen!“ Ob das der geeignete Film für den ersten Kino-Ausflug mit Familie und meinem geliebten Josef sein würde, musste sich erst noch weisen!

Jeweils Nachos mit Käse in der linken und je einen halben Liter Cola in der rechten Hand, folgten Sohn, Tochter und ich meinem geliebten Josef, in den „richtigen“ Kinosaal, zu unseren „richtigen“ Plätzen. Da ich trotz Brille nur auf eine Sehstärke von 80% komme, hatte ich die Angewohnheit, uns im Kino immer in die 4. Reihe „Nicht fußfrei“ zu platzieren. Als ich aber in dem Moment Josefs vor Entsetzen sich rundherum rollende Augen sah, schlug ich sofort vor:

„Setzen wir uns doch einfach in die 6. Reihe!“–„Nein!“ –„Warum nicht?“ –„Weil du so weit vorne sitzen wolltest!“ – „Ja aber ich wusste ja nicht, als wie schlimm du das empfindest…“ –„Egal, ich setze mich jetzt auf die gekauften Plätze!“ Weiterlesen

„HEILIGES FAMILIENGLÜCK IM WEIHNACHTS-STAU…“

SO HAT SIE ES ERLEBT :
Nach Vorarlberg wollten wir fahren. Zu Weihnachten. Zur Familie, also halt zu meiner Familie. Eigentlich nichts Außergewöhnliches, denn wie oft hatte ich das schon gemacht? Die Kinder im Zug platziert, Farbstifte und Zeichenpapier dazu, Hör-CD`s, viel Jause und Säfte, soviel wir wollten. Weil im Zug die Anzahl der Klogänge keine Rolle spielte. Warum ich das erwähne? Weil dieses Jahr zu Weihnachten alles anders werden sollte. Denn wir fuhren zum ersten Mal mit dem Auto nach Vorarlberg. Ich hatte nämlich mit meinen knapp über 50 doch noch meine „jetzt aber wirklich endlich große Liebe“ kennen gelernt. Ein Bauer. Um genauer zu sein, ein Weinbauer! Darauf bestand er nämlich: „Er sei kein gewöhnlicher Winzer, der sich moderner machen wolle, als er sei, nein er sei ein Bauer! Und dazu stehe er! Sepp würden alle zu ihm sagen, im Dorf, auf der Gemeinde und auch in Wien, bei seinen Kunden, die er wöchentlich höchstpersönlich beliefere. Da sei er der Sepp. Aber jetzt habe er auch mal Lust auf etwas Neues! Ich solle ihn doch Josef nennen!“ Weiterlesen